ALTERSGERECHTE ZIELE

Jeder Mensch hat unterschiedliche Fähigkeiten. Sie sind abhängig von verschiedenen Faktoren, die manchmal nicht beeinflussbar sind. Gerade in jüngeren Jahren sind die Fähigkeiten und damit die Möglichkeit, gewisse Fertigkeiten zu erlernen, je nach Entwicklung des jungen Sportlers unterschiedlich verteilt. So kann es sein, dass zwei Sportler im gleichen Alter auf komplett unterschiedlichen Entwicklungsstufen stehen. Auf Grundlage des jeweiligen Entwicklungsstandes bzw. der individuellen Ausgangslage sind hier die Anforderungen entsprechend anders zu gestalten. Damit einher geht auch, dass die Lernkurven dieser beiden Sportler individuell steil verlaufen. Individuelle Ausgangslage und Zielsetzung sowie Interesse und Motivation der Sportler finden im Training Berücksichtigung und werden wiederholt reflektiert. Das Vermitteln von Spaß am Mountainbikesport, am Erlernen neuer Fahrtechniken, am Erleben bzw ErFahren der Natur ist das Hauptziel unseres Trainings.  Damit einher geht eine Verbesserung der motorischen und koordinativen Fähigkeiten, welche die Entwicklung eines positiven Körpergefühls unterstützt und hilft , seine eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen.

Wir verstehen uns als Team und als solches agieren wir. Auch individuelle Ziele sind manchmal in der Gruppe leichter zu erreichen als alleine. So fahren wir und das wollen wir an den Nachwuchs weitergeben – ohne Druck und Überforderung.

Wenn Ihr Fragen habt, nicht wisst, ob es der richtige Sport oder auch Verein für euch ist, dann nutzt das Kontaktformular und schickt uns eure Fragen zu. Wir werden uns so schnell wie möglich bei euch zurückmelden.

 

In einem Aufsatz von Kretchmar[1] warnt er davor, dass technologischer Luxus dazu führen kann, dass unsere menschlichen Fähigkeiten, "mit den Augen zu sehen, mit den Fingern zu berühren und mit dem Muskelgedächtnis zu fühlen" abstumpfen. Beim Radfahren, werden noch mehr als diese drei Fähigkeiten beansprucht.



[1] Practical Philosophy of Sport an Physical Activity“ in „Human Kinetics“, Champaign, IL 2005, S. 248 ff.

 

Weiter Inhalte die wir u.a vermitteln möchten:

  •  Verhalten in der Gruppe und im Gelände
  •  Richtige Einstellung des MTB und des Helms
  • Technische Verständnis des Sportgerätes
  • Erste sportphysiologische Zusammenhänge
  • Umgang mit Witterungsverhältnissen
  • Heranführen an die Leistungsentwicklung
  • Usw.

DIE RICHTIGE AUSRÜSTUNG

Ein Helm ist beim Radfahren immer zu tragen. Ob nun auf den weg zu Freunden, zum Bäcker oder zur Schule. Für einen folgenschweren Unfall, ist kein Weg zu kurz. Demnach ist auch beim Mountainbikesport unbedingt und zu jederzeit ein Helm zu tragen. 

 

Der Sportler sollte ein Bikes besitzen, welche für rauere und unbefestigte Terrains geeignet sind. Auch sporadische Sprünge mit einer max. Höhe von ca. 60 cm  sollten im Nutzungsbereich dieser Räder liegen. Bitte keine Baumarktfahrräder, da diese nicht für Belastungen die im Mountainbikesport auftreten können, geeignet sind und somit zu schweren Verletzungen führen können. Gegen gebrauchte Räder von Fahrradbörsen oder Kleinanzeigen ist nichts einzuwenden, wenn sie voll funktionsfähig sind. 

PRIORITÄTEN IN DER NACHWUCHSARBEIT

ZIELPYRAMIDE DER NACHWUCHSARBEIT

EINSTEIGER TIPS

Radsport ist für die meisten unserer Abteilungsmitglieder mehr als nur ein bloßes Hobby – es ist Teil des Lebens, Leidenschaft, vielleicht sogar eine Lebenseinstellung.

Teilweise kann der Start dieses Hobbys holprig und frustrierend sein. Darum wollen wir hier nachfolgend ein paar Tips für Neueinsteiger, geben. Es soll helfen sich in der Welt des Radsports zu Recht zu finden. 

 

Alter:

Ein Mindestalter für den Einstieg in diesen Sport gibt es nicht. Kinder, auch Erwachsene, sollten ihr Bike im Straßenverkehr und Gelände aber schon halbwegs beherrschen können und wissen, an welche Regeln man sich zu halten hat. Wer Rennen bestreiten will, muss über eine ausreichende Fitness verfügen. Daher ist für Kinder und Jugendliche ein strukturierter Formaufbau der Fahrtechnik und Physis über einen längeren Zeitraum unerlässlich. 

 

Ausrüstung

Das teuerste Objekt ist natürlich das Fahrrad, welches nicht aus dem Super- oder Baumarkt stammen sollte. Der Grund dafür ist einfach, da diese Räder nicht für anspruchsvolle Einsätze im Gelände oder lange Touren auf der Straße konzipiert sind. Wie viel ein Mountainbike für den Sporteinsatz kosten soll, kann man nicht generell sagen. 16-20 Zoll Räder beginnen bei ca. 350 EUR. Mountainbikes in dieser Größe haben in der Regel keine Federgabel. Sollte das Mountainbike dennoch eine Federgabel haben müssen, erhöht sich der Preis entsprechend. Alternativ zur Federgabel können breitere Reifen schon viele Stöße absorbieren. Räder zwischen 20-26 Zoll beginnen in der gleichen Preiskategorie, allerdings kann sich gerade in der Größe von 26 Zoll der Preis erhöhen, da ab dieser Größer eine Federgabel sinnvoll werden kann. Gute Gebrauchte gibt es aber auch schon für weniger Geld (z.B. auf unserer jährlichen Fahrradbörse). Ein Helm ist Pflicht, die passende (Funktions-)Bekleidung und Radschuhe empfehlenswert. Für ein Tour mit dem Rad sollte man immer Witterungsgerecht gekleidet sein. Dabei sollte man bedenken, dass es an Anstiegen sehr warm, Berg runter aber sehr kalt werden kann. 

Gerne beraten euch unsere kompetenten Partner in allen Fragen rund um Ausrüstung im Radsport weiter. Hier besonders zu empfehlen:


Training

Egal ob beim Kampf um die Podiumsplätze, eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit am Ende der Hausrunde, das Beenden eines Radmarathons oder das Feilen an der eigenen Technik – all diese Dinge erfordern ein regelmäßiges und diszipliniertes Training (mehrmals pro Woche!). Gerade in den dunklen und ungemütlichen Monaten werden die Grundlagen für einen erfolgreichen Sommer gelegt. Wenn es dunkel und ungemütlich ist, macht eine Training in der Gruppe besonders viel Sinn. Hier kann man sich gegenseitig motivieren und sich regelmäßig verabreden.

 

Mentale Stärke

Das Training so durchzuziehen erfordert mentale Stärke. Gerade am Beginn der eigenen „Radsportkarriere“ hat man mit zahlreichen Rückschlägen und Niederlagen zu kämpfen, denn auch andere Jungs/Mädels können schnell(er) Radfahren. Bis sich Kondition und Technik aufgebaut haben, vergehen Monate, wenn nicht Jahre. Wichtig ist dann dranbleiben, sich nicht entmutigen lassen. 

Das wichtigste bei allem ist, dass man Spaß am Radsport hat!!

 

Familie

Für Jugendliche ist die Unterstützung durch die Eltern unerlässlich. Das bezieht sich aber nicht nur auf den Kauf eines sporttauglichen Fahrrads, es schließt auch das Fahren zu Wettkämpfen oder Training mit ein. Da es in Nordhessen aber nur wenige Rennen für Kinder/Jugendliche gibt, kann man am Wochenende auch schon mal mehrere Stunden im Auto verbringen. Wir versuchen unserer bestes um hier zu unterstützen. Aber der größte Unterstützung ist und bleibt die Familie. 

 

Also...

Wer sich auf den Radsport einlässt, sollte dies mit vollem Einsatz tun und dabei oben genannte Punkte im Hinterkopf behalten. Dann steht einem erfolgreichen Radsportleben nichts mehr im Wege. Diesen Weg würden wir als Abteilung „Radsport Outdoor“ des KSV Baunatal e.V. gerne mit Dir gehen. Bist Du bereit dazu?

IMPRESSIONEN

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