Zollstock-Bergzeitfahren - April 2018

 

Am Sonntag dem 29. April stand zu 8. mal das Zollstock-Bergzeitfahren an.

Auch in diesem Jahr ließen es sich die Fahrer des KSV Baunatal nicht nehmen den Berg im Kaufungerwald in Grund und Boden zu radeln.

Bei fast besten Wetterbedingungen starteten die Teilnehmer ab 11:00 Uhr im Halb-Minutentakt. Von Kaufungen aus ging es dann  4,4 Km 255 Hm hinauf zum Zollstock wo die Fahrer von zahlreichen Zuschauern und Famielienangehörigen empfangen wurden.

Wie immer stand der Spaß am Radsport im Vordergrund und so starteten Matthias.K und Jasmin mit dem MTB-Tandem und erlangten den 1. Platz in dieser Wertung, Roman konnte sich den 1. Platz in der Cyclecross-Wertung Sen. III sichern und auch Mohammadreza holte sich den 1. Platz in der ELITE-Wertung MTB.

Mit großer Vorfreude auf das Rennen 2019 danken wir den Initiatoren des Rennens Helmut Mauer von Mauer's Baikschopp, dem RSC Fuldabrück und dem Hessenforst für den reibungslosen Ablauf.

 

 

 

 

 

ZWISCHEN PROFI UND NACHWUCHS - APRIL 2018

 

Für jeden Mountainbiker in der Region, ist der Kellerwald Bikemarathon in Gilserberg ein fester Termin im Rennkalender. Auch der 21. Lauf, war für alle Teinehmer ein gelungene Veranstaltung. Insbesondere, da das Wetter nach einer sommerlichen Woche mit bis zu 30 Grad, am Sonntag nochmal alles gab. Demnach waren die Bedingungen für die MTB Fahrer des KSV optimal. 

Das freute auch unser neu formiertes Juniorteam. Nach vier Wochen Training, liesen sich unsere "youngstars" nicht lange bitten und waren heiß auf ihr erstes Rennen. Nils und Marvin starten bei dem U9 Rennen über 3,5 KM. Chantal wagte sich direkt an die 26 KM lange Schloßbergrunde, mit wadenbeisenden 450 hm. Alle drei hatten sichtlich Spaß an dem Rennen und jeder hat sein persönlich gesetztes Ziel erreicht. Für die drei wird es sicherlich nicht das letze Rennen dieses Jahr gewesen sein. Denn bekanntlich, ist ja nach dem Rennen, vor dem Rennen.

 

Für den KSV Baunatal als solches, war es eine Rennen, an dem das schwarz, rot, weiße Trikot, oft gesehen wurde. Nicht zuletzt auf dem obersten Podestplatz nach 45 km. René Hördemann überquerte nach 1:46:40 als erster die Ziellinie.

 

Weitere Ergebnisse: 

 

Schloßbergrunde 26 km 450hm: 

- Tom 1:18:13 (Platz 22/Männer)

- Chantal 1:57:15 (Platz 2/U15 W Schüler)

 

Kids Race 3,5 km: 

- Nils 00:12:25 (Platz 10/U9 M)

- Marvin 00:11:15 (Platz 8/U9 M)

 

Kurzstrecke Marthon 45 km 917hm:

- René 1:46:40 (Platz 1/Sen I M)

- Lars 1:53:01 (Platz 1/Sen II M)

- Heiko 2:00:52 (Platz 7/Sen II M)

- Mohammadreza 1:55:13 (Platz 5/Elite M)

- Eike 2:03:30 (Platz 11/Elite M)

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer des KSV Baunatal! Eine tolle Leistung!

 

 

 

GELUNGENE VERANSTALTUNG IN GEDERN - FEBRUAR 2018

 

-11° Grad Celsius, ein steinharter, schneebedeckter Boden, eiskalte Gliedmaßen und 25 Trainer/Betreuer aus ganz Hessen, die mit der Sonne um die Wette strahlen. Man muss schon begeisterter Mountainbiker sein, um sich bei solchen Bedingungen in Gedern im Vogelsberg Kreis ein ganzen Wochenende zur Weiterbildung "Grundlagen des Vereinstrainers MTB" zu treffen. Trotz der eisigen Bedingungen hatten alle Männer und Frauen sichtlich Spaß.

Unser Nachwuchstrainer Eike ist einer von ihnen. Neben den Inhalten wie u.a. Kindertrainingsspiele, Systematisches Abfahrtstraining, Fahrtechnik spielerisch lernen und Trainingsvorbereitung, stand insbesondere die Vernetzung der einzelnen Vereine im Vordergrund. Ziel soll es in Zukunft sein, dass die Vereine in Hessen enger zusammenarbeiten umso den Mountainbikesport weiter zu etablieren. Bei den Referenten hat das schon einmal super geklappt. Am ersten Tag hat Robert Rittger intensiv über die verschiedensten Möglichkeiten referiert, wie man mit Kindern spielerisch die Fahrtechnik verbessert. Robert ist Trainer im Bayrische Radfahrverband und darüber hinaus im Verein Bikesportbühne Bayreuth aktiv.

SUSANNE BEIM STONEMAN - AUGUST 2017

 

Eine Herausforderung der besonderen Art radelte ich am 1. Augustwochenende. Den „Stoneman Miriquidi“, je nach Fitness lässt sich die einzigartige MTB-Strecke als „Trophy“ in ein, zwei oder drei Tagen (Gold, Silber, Bronze) oder auch in vier bis sechs Tagen als „Open” absolvieren. Bei schönstem Wetter startete ich mit meinem Mann und 2 Freunden in Oberwiesenthal. Wir hatten uns entschieden, die 162 echten Mountain Bike Kilometer mit 9 Gipfel, 4.400 HM durch 2 Länder, an 2 Tagen zu absolvieren. Die bestens ausgeschilderte Strecke führte uns über Wurzelpfade, Single Trails, Feld-, Wald-, Wiesenwege bergauf und bergab über die 9 höchsten Gipfel des deutschen und tschechischen Erzgebirges. Auf jedem Gipfel erwartete uns eine Stempelstelle mit einer Infotafel für den nächsten Streckenabschnitt. Die z.T. fahrtechnisch sehr anspruchsvollen Auf- und Abfahrten erforderte unsere ganze Konzentration, aber dennoch blieb genügend Zeit die Landschaft zu genießen. Erschwerend kam hinzu, das wir dem Wetter entsprechend Flüssigkeit, Riegel oder Gel und auch die Wechselklamotten für eine Übernachtung im Rucksack mitführen mussten, da kommen schnell mal 7 Kilo zusammen und das bei Steigungen bis zu 20%. Aber die Belohnung für die hart erkämpften Kilometer und der damit verbundenen Höhenmeter bekamen wir auf jedem Gipfel, durch einen atemberaubenden Ausblick, die Gastfreundschaft der Anwohner auf der Strecke, in den Lokalen, bzw. Hotels. Mein Fazit: Allein hätte ich mich dieser Herausforderung nie gestellt, aber in einem Team wo jeder seine Stärken einbringt und die Schwächen der anderen annimmt und unterstützt hat es riesigen Spaß gemacht. Sollte ich hiermit Euer Interesse geweckt haben, schaut einfach im Internet unter „Stoneman“ nach, es gibt den Stoneman nicht nur für Mountainbiker, auch Rennradler kommen auf ihre Kosten, ob im Erzgebirge, in den Dolomiten oder auch in der Schweiz. Viel Spaß Eure Susanne

 

Bericht - SUSANNE

MTB HESSNECUP ZU GAST IN BAUNATAL - AUGUST 2017

 

Fahrradfahrer haben in der Fußgängerzone nichts zu suchen, zumindest wenn sie ihr Rad nicht schieben. Außer am vergangenen Sonntag, da war schnelles Fahren ausdrücklich erlaubt. Die Radsportabteilung des KSV Baunatal hatte gemeinsam mit dem Stadtmarketing Baunatal zum Abschluss der Festwoche „summer in the city“ zum ersten Mountainbike City-Cross geladen. Dieses Event war gleich in zweierlei Hinsicht eine Besonderheit: zum einen der MTB Kurs mitten in der Innenstadt, zum anderen gehörte das Rennen zum MTB Hessencup – einer landesweiten Rennserie, die neben Spitzen- und Hobbyfahrern vor allem dem Nachwuchs optimale Bedingungen für den Einstieg und den Fortschritt im Renngeschehen bieten soll. Und die Strecke hatte es echt in sich: Auf etwa 1,6 km vom Marktplatz, durchs Parkdeck Europaplatz, über das EAM Gelände, über den Brüder-Grimm-Brunnen zurück zum Marktplatz warteten auf die Teilnehmer zwar kaum Höhenmeter, dafür aber zahlreiche Kurven, Hindernisse und Sprünge, die den Fahrern keine Zeit zum Verschnaufen ließen. Nach einem Technikteil auf dem Pumptrack starteten die jüngsten Biker der Klasse U7 ab 10 Uhr auf der Innenstadtstrecke. Die Klassen U15 und U17 ließen dann bereits erahnen, was im Hobby- und Eliterennen noch abgehen würde. Auch wenn die Teilnehmerzahlen für ein MTB Rennen eher gering waren, so konnten sowohl die Hobbyklasse als auch das Eliterennen mit namenhaften Startern wie z. B. Torsten Jäger vom VFB Bettenhausen (Mauers Baikschopp), Max Feger der MT Melsungen (Focus RAPIRO Racing), dem deutschen Meister Max Friedrich vom VC Darmstadt 1899 (toMotion Racing by black) sowie dem deutschen Vize Meister und Lokalmatador René Hördemann vom KSV Baunatal (Feistel Racing/Giant) aufwarten. Sie und viele andere Starter zeigten ihr technisches Können und unterstrichen, dass es sich am Sonntag keineswegs um ein „Rennen um den Birnbaum“ handelte. Erfreulich, dass mit Torsten Jäger im Hobby-Rennen und René Hördemann im Elite-Rennen gleich beide Gesamtsiege nach Nordhessen gingen. Schade war, dass viele Athleten wegen den Sprüngen über Bordsteinkanten mit Plattfüßen zu kämpfen hatten und wegen Regenschauern zahlreiche Fahrer auf dem nassen Kopfsteinpflaster zu Fall kamen.

Neben René waren aber auch noch weitere KSV Athleten vertreten: 

Im Hobby-Rennen: Eike Ewald schied mit Plattfuß aus; Nicki Rampe, auch von technischen Problemen gebeutelt, erreichte das Ziel mit vier Runden Rückstand auf den Sieger im Hobby-Rennen; und Tom Berger, KSV Neuling, hatte sichtlich Spaß auf der Strecke, unterstützt vom persönlichen Fanclub.

Im Elite-Rennen: Reza Entezarioon wurde vierter in der Männer Elite-Klasse, gefolgt von Dario Hördemann auf Platz fünf.

„Unter'm Strich war es eine tolle Veranstaltung, die erste ihrer Art in Baunatal und vielleicht auch nicht die Letzte“, so das Fazit von Abteilungsleiter Franz Walter am Ende des Tages. „Mein Dank geht v. a. an die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, an das Stadtmarketing Baunatal und den städtischen Bauhof, ohne deren Unterstützung wir das Rennen nicht hätten stemmen können, sowie an die EAM, die uns ihr Gelände für einen Teil der Strecke zur Verfügung gestellt hat.“

PLATZ 2 FÜR RENE HÖRDEMANN BEI XCO - DM - JULI 2017

Freut man sich über eine Silbermedaille bei einer Deutschen Meisterschaft oder ist man enttäuscht, dass es knapp nicht zum Meistertrikot gerreicht hat? Diese Frage stellte sich auch René nach dem Zieleinlauf der XCO-DM in Bad Salzdetfurth: enttäuscht darüber dass es zum zweiten Mal nach 2013 in der niedersächsischen Kleinstadt nur zum Vize gerreicht hat? Er würde Lügen, wenn er dies nicht gewesen wäre... Berücksichtigt man aber die von Verletzungen und Erkrankungen durchwachsenen letzten 3 Jahre und dem zuletzt 6-monatigem pausieren mit Trainingseinstieg Mitte April, überwog letzendlich die Freude über ein starkes Rennen.

Noch beim Warmfahren war er nicht ganz sicher, welches Zeichen ihm seine Beine geben wollten: waren Sie fast gelähmt von der drückenden Schwüle, die am Abend herrschte, oder einfach fantastisch locker? Der Startberg, der auf Asphalt in einem Wohngebiet den ersten engen Trailabschnitt umging, zeigte zum Glück Letzeres und er konnte sich von der letzten Startposition an Platz 5 in die erste kurze Abfahrt gehen. Die Strecke- eigentlich ein Spaßgarant erster Güte- war durch die Regenfälle der letzten Tage und Stunden sehr tief, der Schlamm von einer unangenehm klebrigen Konsistenz. So musste der Veranstalter sogar einige bergauf- und bergab Passagen streichen weil sie einfach nicht fahrbar gewesen wären. Trotzdem war die Präparation der Strecke sowie die gesamte Organisation (bis auf das zu zeitige Abschließen der Duschen ;) ) wie gewohnt herrausragend!

René konnte sich im kurzweiligen Auf- und Ab bis Ende der ersten Runde mit drei weiteren Fahrern auf Platz 2-5 einordnen, der spätere Sieger Markus Werner war hier schon 20 sec enteilt. Mit der Gewissheit dass der Führende wohl nur durch einen Defekt oder Sturz einzuholen wäre, versuchte der Nordhesse in den nächsten Runden mit einer eher konservativen Strategie das Rennen anzugehen, nämlich in den Abfahrten bei diesen Bedingungen nicht alles zu riskieren und am Berg nicht ans Limit zu gehen, um in den letzen Runden noch zusetzen zu können.

So kam es bis zur letzten Runde immer zum gleichen Ablauf: der Führende setzte sich weiter ab, Platz 2-4 waren in einem Zieharmonika-Effekt mal näher zusammen, mal weiter auseinander. Trotzdem hatte der Spangenberger immer ein sicheres Gefühl, wusste er doch, dass er noch zusetzten konnte, auch als zu Beginn der letzten Runde seine Verfolger nochmals bis an sein Hinterrad kamen. In der längsten Bergaufpassage konnte er ein sicheres Polster legen und so wieder ohne zu viel Risiko in die Abfahrt zum Ziel gehen.

"Besonders Bedanken möchte ich mich bei meiner Familie und bei meinem Team, die auch in der Zeit in der es sportlich nicht so lief immer an mich geglaubt haben! Auch bei den Sponsoren, die wie immer perfektes Material und Ausrüstung zur Verfügung stellen. Außerdem bei meinem Neffen Dario, der mich zuletzt im Training immer wieder motiviert hat und mit dem ich mir zusätliche Härte bei Läufen, Triathlons und Survival-Runs geholt habe. Darüberhinaus hat er mich heut an der Strecke dermaßen perfekt verpflegt und unterstütz als ob er dies schon seit Jahrzehnten machen würde!"

DM IM 6 STUNDEN MTB - JULI 2017

Die Form von Langstreckler Günther Lahme steigt weiter an. Nach Platz 8 bei der 12 Stunden WM sicherte er sich nun bei den Deutschen Meisterschaften in Eitelborn über die halbe Distanz Platz 3. Die Strecke hatte es mit zahlreichen Richtungswechseln, Wurzeln und Schanzen in sich - mit den Bedingungen kam Günther super zurecht. „Das war eine richtig schwere Strecke, die aber ordentlich Spaß gemacht hat! Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Rennen hat gezeigt, dass sich mein Training nun auszahlt und die Form weiter ansteigt. Ich bin guter Dinge für die kommenden Rennen!“, so Günthers Fazit im Ziel. Glückwunsch zu Bronze, mach weiter so!

TOP 10 BEI MTB WM FÜR GÜNTHER LAHME

"Ich bin zufrieden, mehr war heute leider nicht drin", so das Fazit von Günther Lahme im Ziel. "Skipisten hochsprinten und dann im Slalom wieder bergab zu fahren, scheint mir auch nicht sonderlich zu liegen." Wobei das natürlich relativ ist. Es handelte sich hier immerhin um die WM Strecke im 12 Std. MTB fahren im bayerischen Penzberg. Und dass sich Günther dort wieder in guter Form präsentierte und am Ende trotz Sturz auf Platz 8 in seiner Klasse landete, verdient eine Menge Respekt. Auch wenn der selbstkritische Günther das vielleicht anders sieht. Glückwunsch und weiter so!

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